Auf zum Bücherfriedhof, Liebstes

Bon Soir :)
Habe einen riesengroßen Fehler gemacht. Ich habe ausversehen das Ende von "Skinned" gelesen. Und seitdem habe ich es weggelegt. Ich kann es einfach nicht weiterlesen. Natürlich möchte ich nichts übers Ende sagen, und vielleicht bin ich einfach nur zu kritisch...anfangs war ich nämlich sehr begeistert von der Story. :)

Reisen wir ein paar Jahrzehnte in die Zukunft. Die Technik ist hochentwickelt. 

Lia Kahn ist Sportlerin, reich und beliebt- bis sie durch einen riesigen Zufall einen Autounfall hat (was eigentlich so gut wie unmöglich ist) und dabei stirbt. Aber sie wacht in einem fremden Körper auf. Ihr Gehirn wurde in viele kleine Teile geschnitten, geskanned und gedownloaded. Sie ist quasi eine Maschine; ein Computer in einer Hülle die aussieht wie ein Menschenkörper. Dass sie irgendwo noch die alte Lia Kahn ist, will ihr kaum jemand glauben. Jeder, ihre alten Freunde, ihre Familie und die Menschen, mit die sie angeblich geliebt haben, sehen nur die Maschine in ihr. Bis auf eine Person, mit der sie vor dem Unfall nichts zutun hatte. Warum auch? Auden ist total uncool. Er trägt eine Brille. Wer trägt denn bitte noch eine Brille, wenn man sich mal eben die Augen operieren lassen kann? Das macht doch jeder. Und eine Armbanduhr? Also bitte, die meisten wissen nicht einmal, wie man so etwas liest. Obwohl Lia zuerst versucht, ihm aus dem Weg zu gehen, sehnt sie sich schnell nach seiner Nähe, da er noch etwas menschliches in ihr sieht...
Auden will aber mehr als eine heimliche Freundschaft.

**************** Das Ende ********************


Wenn ihr das Ende noch nicht wissen wollt, lest das nicht.
Lia steht am Ende allein da. Durch einen Unfall (wegen ihr!) wird Auden, der ein natürlicher Mensch ist (also nicht vor der Geburt durch einen genetischen Eingriff verändert worden um besonders schön/intelligent/begabt etc. zu sein) ebenfalls dazu gezwungen, in so einer "Maschine" gefangen zu sein. Er hasst Lia. Er hat sie geliebt, fühlt sich von ihr ausgenutzt, weil sie nur seinen Trost brauchte, ihn aber immer noch als den uncoolen Außenseiter betrachtet. Die Melancholie mit der Robin Wasserman die Geschichte geschrieben hat, ist zum Ende hin kaum auszuhalten.


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Der Schreibstil ist flüssig, man möchte schon weiterlesen. Allerdings erfordern die Personen Geduld, oft hätte ich Lia ziemlich gerne mal die Meinung gesagt. Ihren "Freundinnen" natürlich auch, aber es ist einfach nicht meine Welt. Ich steh sowieso nicht auf Sience Fiction, allerdings hat mich das Cover so begeistert, dass ich es einfach mal mitgenommen habe, aus der Bücherei...

Ich hasse es , Bücher mittendrin wegzulegen, aber bei manchen kann ich leider nicht anders :/

Kommentare:

  1. Hab hier was für dich :)
    http://verasbuecherdschungel.blogspot.com/2011/10/mein-erster-award.html

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